Susanne Kutter

2004

Ironisch und mit kraftvoll anarchischer Geste gestaltet Susanne Kutter Szenarien der existenziellen Unbehaustheit und Absurdität. In dynamisch-prozessualen Installationen und komplexen Environ-ments erstellt sie lebensechte, schöne und gemütliche, auf ganz unterschiedliche Umwelten verweisende Interieurs, um sie auf spek-takuläre Art zu zerstören. Die Arbeiten selbst sowie ihre filmischen Dokumentationen sind als eindrucksvolle Metaphern der Bedrohtheit und des Selbstbetrugs einer Existenz erfahrbar, die sich in der Wirklichkeit häuslich einrichtet, als gäbe es Sicherheit und Sinn, als wäre die Realität beherrschbar und die Welt heil.

Susanne Schulte, Laudatio GWK-Förderpreis Kunst 2004

Künstlerin

1971* Werningerode
1991–1999 Germanistik, Philosophie und Geschichte an der Westfälischen-Wilhelms-Universität Münster
1992–2000 Kunstakademie Münster
Meisterschülerin bei Paul Isenrath

Homepage der Künstlerin

Jury

Matthias Beckmann, GWK-Förderpreis 1996, Berlin
Prof. Katharina Hinsberg, Hochschule für Künste Bremen
Ursula Kortmann, GWK, Nordkirchen
Dr. Heinz Liesbrock, Josef Albers Museum Bottrop
Werner Meyer, Kunsthalle Göppingen
Dr. Uwe Schramm, Kunstverein Münsterland, Coesfeld
Dr. Ralf-P. Seippel, Galerie Seippel, Köln