GWK-Musikpreisträger 2026 stehen fest
Antonia Mütze & Theresia Volbers ausgezeichnet, Anerkennungspreis für Mark Grishin
Die zwei GWK-Förderpreise für Musik des Jahres 2026 gehen an die Bratschistin Antonia Mütze und die Blockflötistin Theresia Volbers. Die zwei Vollblutmusikerinnen setzten sich unter 39 Bewerberinnen und Bewerbern im Wettbewerbsvorspiel in der Musikhochschule Münster vor einer unabhängigen Fachjury durch. Beide Preisträgerinnen zeichnen sich durch außergewöhnliche künstlerische Reife und brillante Technik, durch Natürlichkeit und Authentizität des Musizierens, fundierte und kreative Interpretationen sowie durch eine überzeugende Bühnenpräsenz aus.
Die 21-jährige Antonia Mütze stammt aus Solingen und ist im Bachelorstudium an der Hochschule für Musik Detmold bei Veit Hertenstein und Peijun Xu. Theresia Volbers, die 20 Jahre alt ist und Jungakademistin der Jugendakademie Münster in der Klasse von Gudula Rosa war, studiert an der Universität Mozarteum Salzburg bei Dorothee Oberlinger. Der 21 Jahre alte Bariton Mark Grishin, der an der Hochschule für Musik Detmold bei Alexis Wagner studiert, wird mit einem Anerkennungspreis ausgezeichnet. Die beiden Förderpreise sind mit je 5.000 € und der Aufnahme in ein mehrjähriges Förderprogramm der GWK-Gesellschaft für Westfälische Kulturarbeit, der Anerkennungspreis ist mit 1.000 € dotiert.
Die Gesellschaft für Westfälische Kulturarbeit vergibt jedes Jahr zwei Musikpreise an herausragende junge Musikerinnen und Musiker aus Westfalen-Lippe. Die GWK-Förderpreise Musik 2026 werden am Sonntag, den 22.11.2026 im Erbdrostenhof im Rahmen der Konzertreihe „Chapeau Classique“ überreicht.
Die 2026er-Jury des gemischten Wettbewerbs bildeten Juan Carlos Arancibia Navarro, Dozent für Gitarre an der Musikhochschule Detmold und an der TU Dortmund, GWK-Förderpreisträger 2008; Prof. Tabea Debus, Professorin für Blockflöte an der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover; Prof. Natania Hoffman, Cellistin und Professorin für Kammermusik am Vecchi Tonelli-Konservatorium im italienischen; Oberstleutnant Alexander Kalweit, Leiter des Luftwaffenmusikkorps Münster; Prof. Solenne Païdassi, Professorin für Violine an der Robert-Schumann-Hochschule Düsseldorf; Thorsten Schmid-Kapfenburg, Kapellmeister am Theater Münster, Dirigent und Komponist; Lukas Stappenbeck, Dozent für klassisches Saxophon an der Folkwang Universität der Künste in Essen und für klassisches Saxophon und Kammermusik am Institut für Musik der Hochschule Osnabrück, GWK-Förderpreisträger 2018; Prof. Gerhard Vielhaber, Professor für Klavierkammermusik an der Hochschule für Musik und Tanz Köln, GWK-Förderpreisträger 2003, und Prof. Ekhart Wycik, Professor für Orchesterdirigieren und Direktor des Instituts für Dirigieren und Opernkorrepetition an der Hochschule für Musik Franz Liszt Weimar.
Finalist:innen (Foto v.l.n.r.): Artem Rychagov (Violine, Hochschule für Musik Detmold), Ying Hua (Percussion, HfM Detmold), Mikhail Aharodnikau (Kontrabass, HfM Detmold), Louisa Sieveke (Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover), Aaron Schröer (Cello, Norges Musikkhøgskole Oslo), Vincent Heeren (Klavier, Folkwang Universität der Künste, Essen), Mark Grishin (Bariton, HfM Detmold), Theresia Volbers (Universität Mozarteum Salzburg), Antonia Mütze (HfM Detmold).
© Susanne Schulte
Finalist:innen (Foto v.l.n.r.): Artem Rychagov (Violine, Hochschule für Musik Detmold), Ying Hua (Percussion, HfM Detmold), Mikhail Aharodnikau (Kontrabass, HfM Detmold), Louisa Sieveke (Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover), Aaron Schröer (Cello, Norges Musikkhøgskole Oslo), Vincent Heeren (Klavier, Folkwang Universität der Künste, Essen), Mark Grishin (Bariton, HfM Detmold), Theresia Volbers (Universität Mozarteum Salzburg), Antonia Mütze (HfM Detmold).
© Susanne Schulte
Jury des GWK-Förderpreises Musik 2026
