3 GWK-Arbeitsstipendien vergeben

Förderpreise Musik wurden 2022 nicht zugesprochen

Je ein Arbeitsstipendium der GWK konnten sich am Wochenende in der Musikhochschule Münster drei begabte junge Musikerinnen beim Wettbewerb um die diesjährigen GWK-Förderpreise erspielen: die 24jährige Schlagzeugerin Tzu-Yin Lin, die 26jährige Cellistin Irena Josifoska und die 22jährige Harfenistin Johanna Görißen. Die zwei ausgelobten „GWK-Förderpreise” für Musik werden in diesem Jahr nicht vergeben, jedoch in drei Arbeitsstipendien umgewandelt. Denn keine der Ausgezeichneten erreichte die Höchstpunktzahl, jede jedoch ist hoch begabt und förderungswürdig. Jedes „Arbeitsstipendium“ ist mit 3.000 € dotiert, die Stipendiatinnen werden zum Wettbewerb wieder eingeladen und in ein individuell abgestimmtes Förderprogramm aufgenommen.

Tzu-Yin Lin kommt aus Taiwan und studiert im Bachelorstudiengang bei Peter Prommel an der Hochschule für Musik Detmold. Irena Josifoska, gebürtig aus Subotica in Serbien, machte ihren Cello-Bachelorabschluss bei Xenia Jankovic in Detmold und studiert derzeit bei Jens Peter Maintz an der Universität der Künste in Berlin sowie an der Queen Elisabeth Music Chapel in Brüssel. Johanna Görißen, die in Bielefeld geboren wurde, absolvierte ihren Bachelor im Fach Harfe an der Hochschule für Musik „Hanns Eisler“ in Berlin bei Maria Graf und ist seit kurzem im Masterstudiengang bei Erika Waardenburg und Gwyneth Wentink am Conservatorium van Amsterdam.

Sechsundzwanzig begabte junge Musikerinnen und Musiker waren zum Vorspiel zugelassen, coronabedingt konnten sechzehn von ihnen nur antreten.

Mitglieder der Jury waren: die freie Lied- und Konzertsängerin Ingeborg Danz aus Köln, die freie Cellistin Simone Drescher, GWK-Preisträgerin 2012, aus Berlin, der Schlagzeuger und Komponist Stephan Froleyks, Professor an der und Dekan der Musikhochschule Münster, der Klarinettist Ralph Manno, Professor an der Hochschule für Musik und Tanz Köln, die Pianistin Annika Treutler, die an der Hochschule für Musik Hanns Eisler unterrichtet und 2008 GWK-Preisträgerin war, der Blockflötist Jeremias Schwarzer, Professor an der Hochschule für Musik Nürnberg, und der freie Dirigent Fabrizio Ventura, vormals GMD der Stadt Münster.