Chapeau Classique 13.03.2019

Oslo Kammerakademie: Chanson et Danses
13.03.2020

Oslo Kammerakademie: David Friedemann Strunck (Oboe, künstlerische Leitung) Annaleena Jämsä (Flöte) Min Hua Chiu (Oboe) Pierre Xhonneux (Klarinette) Catherine Berg (Klarinette) Steinar Granmo Nilsen (Horn) Niklas Sebastian Grenvik (Horn) Alessandro Caprotti (Fagott) Jon Halvor Lund (Fagott) Cécile-Laure Kouassi (Kontrabass)

Peppig und virtuos, heiter melodisch hebt die Oslo Kammerakademie mit der „Kleinen gallischen Suite“ des deutsch-französischen „Saarbrückers“ Théodore Gouvy an. Hoch angesehen wegen seines Stils, seines Sinns für Klangfarben und Melodie, wurde Gouvy im 19. Jh. vor allem in Deutschland häufig gespielt, dann aber vergessen und erst im 20. Jh. wiederentdeckt. Bezaubernd seine Suite für die sog. Harmoniemusik, ein Bläseroktett, mit Flöte. „Ich glaube”, schrieb d’Indy, „dass es in der Tat die Kammermusik (nicht die für Orchester) ist, die die nuancierten Wandlungen des Herzens und des Geistes wiedergeben kann.“ „Chanson et Danses“ erinnere, so d’Indy, die verschwitzten Tänzer, die er auf legendären Parties der Bohème in Katalonien erleben durfte. Sein „Divertimento“ wirkt spontan und frei und très charmant. Kindlich und zugleich raffiniert geistreich Ravels Suite „Meine Mutter, die Gans“. Nach einer Märchensammlung hatte er zunächst ein vierhändiges Klavierstück für Kinder komponiert, dieses dann zum Orchesterstück und als Ballettmusik umgeschrieben. Märchenhaft farbenreich auch die Adaption für Bläserensemble.

Unter ihrem Initiator und künstlerischen Leiter David F. Strunck, Solo-Oboist der Osloer Philharmoniker und GWK-Preisträger 1999, hat sich die Oslo Kammerakademie als eine der führenden Harmonie-Besetzungen in Europa etabliert. Historische Blechblasinstrumente kommen zum Einsatz, die Aufführungspraxis ist historisch informiert. Neben barockem, romantischen und klassischem Repertoire führt das Ensemble in Zusammenarbeit mit namhaften Komponisten auch neue Werke für Harmoniebesetzung auf. Seine vier CDs erhielten international hervorragende Kritiken.

Programm: Chanson et Danses

Théodore Gouvy (1819–1898): Petite Suite Gauloises, op. 90

Vincent d’Indy (1851–1931): Chanson et Danses

Maurice Ravel (1875–1937): Ma mère l’Oye (Suite, arr. von T.O. Larsen)

Charles Gounod (1818–1893): Petite Symphonie

Herzlich lädt die Provinzial Sie in ihre „Beletage“ ein.
Ab 19.30 Uhr und in der Konzertpause haben Sie Gelegenheit, sich die Kunstsammlung des Hauses anzusehen.

Zeit und Ort

20 Uhr, Provinzial
Provinzial-Allee 1, 48159 Münster

Karten

Einzelkarte 24 €, erm. 18 €
Ermäßigung: für GWK-Mitglieder, Schüler*innen, Studierende, Schwerbehinderte, Arbeitssuchende, Sozialdienstleistende, Münster-Pass-Inhaber*innen (Ausweis)

Eventuelle Restkarten für Studierende und Schüler*innen zu 5 € (Ausweis), jeweils 10 Minuten vor Konzertbeginn an der Abendkasse.


Kartenshops
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Prinzipalmarkt 13–14
48143 Münster

Auditorium
Alter Steinweg 22–24
48143 Münster
fon: 0251 4844550
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Karten gibt es zudem bundesweit in allen ADticket-Vorverkaufsstellen

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