Daniel Burkhardt

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Der Künstler Daniel Burkhardt erhielt 2008 den GWK-Förderpreis Kunst.

Die Präzision und geschickte handwerkliche Ausführung dieser digitalen Bildkomposition offenbaren eine radikale Reduktion der Urbanität, die sich durch den Prozess stetiger Doppelung immer mehr abstrahiert und am Ende auflöst in eine Landschaft des Ungewissen. Das Bild wirkt dabei stets sehr plastisch, Assoziationen zu traditionellem Kunsthandwerk – wie Teppichknüpf- oder Webkunst – drängen sich trotz der Virtualisierung auf. Dabei bewegt sich das am Anfang einsam aus dem Nichts ragende Hochhaus scheinbar immer weiter nach hinten. Diese Illusion eines Zoom-Effektes erzeugt einen künstlichen Blick, der dem Zuschauer einen neuen Raum öffnet. Die Musik von Gerriet K. Sharma ist nicht nur eine sehr gelungene Begleitung und Kontemplation des Bildereignisses – sie schafft zugleich eine magische Ruhe, wirkt wie eine Erdung für den Schwebezustand der Bilder.